Mittwoch, 29. Februar 2012

Tiropitakia - die griechische Versuchung

In Greichenland ticken die Uhren noch anders - nämlich viel langsamer, als in unseren Gefilden, die geprägt sind von Hektik und Eile. "Siga, siga" ist des Griechens Lebensmotto. Immer mit der Ruhe.
Auch das Essen wird bei ihnen zelebriert. Zuvor ein Ouzo, danach ein Café, dazwischen reichlich Wein. In Griechenland gibt es die typisch westliche Speisefolge, Vorspeise - Hauptgang - Dessert, nicht.
Es werden Meze gegessen. Eine Auswahl vieler, kleiner Speisen, die in der Tischmitte platziert werden, so dass jeder zugreifen kann.
Eine meiner Lieblinge sind TIROPITAKIA, kleine Teigtäschchen gefüllt mit Feta.



Dienstag, 28. Februar 2012

Fleischeslust



Ein Stück saftiges Fleisch in Ehren kann keiner verwehren!

Der Erfinder des Beefsteaks soll ein römischer Priester gewesen sein, dessen Namen bis heute unbekannt blieb.
Von der märchenhaften Geschichte seiner unfrommen Tat berichtet das "Universale Lexikon der Kochkunst" wie folgt:

Der Priester hatte ein Stück Ochsenfleisch als Opfergabe in den Tempel seines Gottes gebracht. Als er es von der Feuerstelle nehmen und auf den Altar legen wollte, fand er es so entsetzlich heiß, dass er es fallen lies und seine Finger schnell in den Mund steckte, um den Schmerz zu lindern. Der köstliche Saft, der an seinen Fingern klebte, lies ihn sofort jegliches Leid vergessen. Als Mann von Geist legte er sogleich noch eine Scheibe Fleisch über das Feuer, verzehrte sie und vergaß dabei ganz die amtliche Pflicht, seinem Gott das Fleisch als Opfer darzubringen.
Lange Zeit fuhr er heimlich damit fort, bis man dann schließlich auf sein blühendes Aussehen aufmerksam wurde und hinter sein Geheimnis kam.
Ohne Zweifel wäre der Tod sein Los gewesen, doch als er vor den Richtern stand, bat er um Erlaubnis, ein Beefsteak zubereiten zu dürfen. Der Richter war dem sündhaften Geschmack sogleich verfallen und sprach den Priester frei.
Als Anerkennung für die Wohltat, mit der er die Menschheit beschenkte, wurde er zum Oberpriester ernannt.
Mit wahrer Leidenschaft wurden nunmehr Beefsteaks im gesamten römischen Reich verspeist und der Tag gepriesen, an dem sich der Priester die Finger verbrannte.

Die köstlichste Begleitung zu einem saftig gebratenem Steak sind wohl selbstgemachte, krosse Pommes Frites. Und die tunkt man am aller besten in diese Soße:

                                            SAUCE BLEUE

1/4l Schlagobers
1 EL Senf 
4 EL Blauschimmelkäse
Pfeffer

Nachdem man seine Steaks fertig gebraten hat, den Bratensatz mit dem Schlagobers ablöschen.
Käse und Senf einrühren, mit Pfeffer würzen und die Soße 5 min einköcheln lassen. 
Meist ist es nicht notwendig, die Soße zusätzlich noch zu salzen, da der Blauschimmelkäse eigentlich schon salzig genug ist, aber das kann man halten, wie man möchte.

Bon appétit!




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Samstag, 25. Februar 2012

Koch-Experten

Ich liebe die gemeinsamen Kochabende mit meiner Freundin. So oft wie möglich treffen wir uns bei mir Zuhause, werfen die guten Vorsätze über Bord, schwingen die Kochlöffel  und kreieren die verschiedensten Köstlichkeiten - es wird geschlemmt was das Zeug hält!

             Gestern zauberten wir ein edles 3-Gänge-Menü:

Ricottatarte
mit Honig-Kürbiskernen
                                                                                
****                               
  Lammfilet
mit Filoteig-Spinatmuffin und Ofentomaten

                            ****                             
Astigelee
mit roten Früchten und Vanillesahne 
                                                                               

Dienstag, 21. Februar 2012

Der Hering ist ein salzig Tier

Sieben Wochen vor Ostern markiert der Aschermittwoch das Ende der Faschingszeit und ist gleichzeitig Auftakt der Fastenzeit. Fastenspeisen waren von Kultur zu Kultur immer verschieden, bei uns sehr bekannt und beliebt ist der Heringsschmaus, den es heute Abend auch bei mir geben wird. 

Der Hering ist ein salzig Tier,er kommt an vielen Orten für.
Wer Kopf und Schwanz kriegt hat kein Glück,
am besten ist das Mittelstück.
Es gibt auch eine saure Art,
in Essig wird sie aufbewahrt.
Geräuchert ist er alle Zeit,
ein Tier von großer Höflichkeit.
Wer niemals einen Hering aß,
wer nie von ihm durch Qual genaß,
wenn er mit Höllenpein erwacht,
der kennt nicht seine Zaubermacht.
Drum preiset ihn zu jeder Zeit,
der sich der Menschheit wohl geweiht.
Der heilet was uns Elend macht,
dem Hering sei ein Hoch gebracht!
                                                                       (Heinrich Seidel)



Samstag, 18. Februar 2012

Das Land der Burgen

Heute bin ich auf dem Weg zu meiner Oma ins Burgenland, das auch einige kulinarische Leckerbissen zu bieten hat. Vom rustikalen Hoansterz, über Strudelgerichte bis hin zu Erdäpfel- und Grammelpogatscherln gibt es einiges zu entdecken!
Diesmal hat sie eine Eiskaffee-Schnitte gezaubert, die wirklich köstlich schmeckt und noch dazu ganz einfach zu machen ist - probiert's doch mal aus!!!




Montag, 13. Februar 2012

So gelb wie die Sonne.....

.... ist meine Kürbis-Crème-Suppe, die heute Abend auf unserem Speiseplan stand.
Die ersten Kürbisse gab es bereits 10.000 v. Chr.! Es gibt sie in verschiedensten Farben und Formen, seinen Zubereitungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.
Ich esse am liebsten den Butternutkürbis, er ist süß und nussig und eignet sich hervorragend für Suppe!




Donnerstag, 9. Februar 2012

Essen wie Gott in Frankreich

Ich bin ein wahrer Frankreich-Fan und vor allem ein eingefleischter Anhänger der französischen Küche! Nicht umsonst wurde die Cuisine Française 2010 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Neben der aufwendigen und verspielten Haute Cuisine, wird vor allem die raffinierte Einfachheit und die Hingabe zu regionalen Produkten geschätzt. Kochen und Essen sind in Frankreich Lebensgefühl und ein wichtiger Bestandteil des alltäglichen Lebens. Zum Essen nimmt man sich Zeit, man genießt und zelebriert es.
Die Pariser lieben ihre Straßencafés, man trifft sich auf einen Plausch mit Freunden oder trinkt in aller Ruhe einen Café und liest seine Zeitung .

Die typische westliche Speisefolge Suppe - Hauptgang - Dessert, sowie mehrgängige Menüs haben ihren Ursprung in Frankreich. Guter Wein ist ebenso fester Bestandteil eines perfekten Menüs wie der Käsegang (es gibt ungefähr 400 verschiedene Käsesorten!) vor dem krönenden Abschluss - dem Dessert! Die Franzosen lieben alles Süße, angefangen bei den weltberühmten und allseits beliebten Croissants, sind auch ihre Desserts immer eine Sünde wert!
Eines meiner Lieblings-Desserts ist, ganz klassisch, die Crème Brûlée.

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Mittwoch, 8. Februar 2012

Kindheitserinnerungen

Ich liebe Rezepte, die mich an meine Kindheit erinnern  -  so wie der
Marillen-Blechkuchen meiner Oma. Den letzten Rest der Teigmasse durfte ich immer aus der Schüssel schlecken, das war für mich das Beste am Kuchenbacken.
Ich habe damals meine Ferien immer bei meiner Oma in Südtirol verbracht. Den noch warmen Blechkuchen haben meine Nachbarsfreundin und ich dann hungrigen Wanderern ,die an unserem Haus vorbei spazierten, für ein paar Lire verkauft.




Rezept

2 Eier
20 dag Staubzucker
12,5 dag Butter
30dag Mehl
3/4 Packerl Backpulver
1 Packerl Vanillezucker
1/4 l Milch
Abrieb einer halben Zitrone
ein Schluckerl Rum

Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. 
Anschließend die zimmerwarme Butter dazu und alles gut miteinander verrühren! 
Dann das Mehl dazu sieben und unterrühren. Schlückchenweise die Milch, dann die Zitronenschale und den Rum dazu.
Jetzt kann man die Masse auf einem Backblech verteilen und mit Marillenhälften belegen.
Bei 180°C  ca. 30 min backen.


           1 Teig - 1000 Kuchen..... hier geht's zu weiteren Rezepten mit der gleichen Grundmasse und anderen süßen Versuchungen

Dienstag, 7. Februar 2012

Essen ist das Salz in der Suppe unserer Sprache

Als ich neulich diesen Satz in einer Zeitschrift gelesen habe, musste ich schmunzeln - 
"Essen ist nicht nur eine Gaumenfreude, sondern auch das Salz in der Suppe unserer Sprache."  

Für mich ist es jedenfalls viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Ich liebe es, ein schönes Essen für Freunde zu zaubern und sich bei einem Gläschen Wein und einem Plausch den Bauch voll zu schlagen. 
Essen verbindet, es bringt Menschen zusammen und gibt Einblicke in die Lebensweise anderer Kulturen.  
Sag mir wie du isst und ich sag dir wer du bist. Die Essgewohnheiten eines Menschen geben oft auch einen Einblick in sein Leben und beschreiben seinen Charakter. 
Von Stress geplagte Workaholics setzten auf schnelle Snacks zwischendurch, Fertigessen stehen häufig auf ihrem Speiseplan - nach dem Motto "Zeit ist Geld".
Für mich bedeutet Kochen Entspannung. Hatte ich mal einen anstrengenden Tag im Büro, ist die Küche mein Zufluchtsort. Und es muss nicht immer etwas Aufwendiges sein, schon eine einfache "Heiße Oma" lässt mich den stressigen Büroalltag ganz schnell wieder vergessen!

"Heiße Oma"
nicht nur im Winter lecker!

Heiße Oma

Einfach ein Glas heißer Milch, mit einem Schuss Eierlikör je nach Gusto. Und zur Krönung noch ein großes Schlagobershauberl mit einer Prise Zimt oder frisch geriebener Schokolade!





Ob Gerichte aus Großmutters Zeiten oder der Nouvelle Cuisine, Hausmannskost oder Haute Cuisine, es gibt unendlich vieles zu Entdecken auf dieser kulinarischen  Reise durch die Welt der Köstlichkeiten!





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Kochen - eine Leidenschaft

Angefangen hat alles schon im Kindesalter, als ich meiner Großmutter beim Kochen zugesehen habe. Ich saß auf einem Hocker genau neben der Arbeitsfläche, so dass ich jeden ihrer Handgriffe genau beobachten und mitverfolgen konnte. Ich liebte all diese wundervollen Gerüche in der Küche, von frisch gebackenem Kuchen oder flaumigen Buchteln.
Als ich dann etwas größer war, hatte ich große Lust am Experimentieren. In meiner besten Freundin fand ich damals schon eine Gleichgesinnte und wir stellten so einige Male die Kücher meiner Großmutter auf den Kopf - man kann sich vorstellen, dass sie nicht wirklich sehr erfreut war. 
Das Ergebnis dieser ersten eigenen Kochversuche war dann auch nicht immer wirklich genießbar.....
Aber über die Jahre haben wir so einiges dazu gelernt und wir treffen uns noch heute gerne zu einem gemeinsamen Kochabend - was den Saustall hinterher in der Küche betrifft ,sind wir unseren früheren Gwohnheiten allerdings ziemlich treu geblieben.


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