Dienstag, 28. Februar 2012

Fleischeslust



Ein Stück saftiges Fleisch in Ehren kann keiner verwehren!

Der Erfinder des Beefsteaks soll ein römischer Priester gewesen sein, dessen Namen bis heute unbekannt blieb.
Von der märchenhaften Geschichte seiner unfrommen Tat berichtet das "Universale Lexikon der Kochkunst" wie folgt:

Der Priester hatte ein Stück Ochsenfleisch als Opfergabe in den Tempel seines Gottes gebracht. Als er es von der Feuerstelle nehmen und auf den Altar legen wollte, fand er es so entsetzlich heiß, dass er es fallen lies und seine Finger schnell in den Mund steckte, um den Schmerz zu lindern. Der köstliche Saft, der an seinen Fingern klebte, lies ihn sofort jegliches Leid vergessen. Als Mann von Geist legte er sogleich noch eine Scheibe Fleisch über das Feuer, verzehrte sie und vergaß dabei ganz die amtliche Pflicht, seinem Gott das Fleisch als Opfer darzubringen.
Lange Zeit fuhr er heimlich damit fort, bis man dann schließlich auf sein blühendes Aussehen aufmerksam wurde und hinter sein Geheimnis kam.
Ohne Zweifel wäre der Tod sein Los gewesen, doch als er vor den Richtern stand, bat er um Erlaubnis, ein Beefsteak zubereiten zu dürfen. Der Richter war dem sündhaften Geschmack sogleich verfallen und sprach den Priester frei.
Als Anerkennung für die Wohltat, mit der er die Menschheit beschenkte, wurde er zum Oberpriester ernannt.
Mit wahrer Leidenschaft wurden nunmehr Beefsteaks im gesamten römischen Reich verspeist und der Tag gepriesen, an dem sich der Priester die Finger verbrannte.

Die köstlichste Begleitung zu einem saftig gebratenem Steak sind wohl selbstgemachte, krosse Pommes Frites. Und die tunkt man am aller besten in diese Soße:

                                            SAUCE BLEUE

1/4l Schlagobers
1 EL Senf 
4 EL Blauschimmelkäse
Pfeffer

Nachdem man seine Steaks fertig gebraten hat, den Bratensatz mit dem Schlagobers ablöschen.
Käse und Senf einrühren, mit Pfeffer würzen und die Soße 5 min einköcheln lassen. 
Meist ist es nicht notwendig, die Soße zusätzlich noch zu salzen, da der Blauschimmelkäse eigentlich schon salzig genug ist, aber das kann man halten, wie man möchte.

Bon appétit!




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